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Blackberry-Day

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Klar, auch zu Hause gibt es Brombeeren. Aber nicht so viele.

Während wir sammeln, wird mir klar, dass ich ziemlich degeneriert lebe: Beeren kaufe ich tiefgefroren im Supermarkt.

Ich war  nie eine Sammlerin. Es gibt viele Gründe: Meine Eltern zum Beispiel, die keinen Garten hatten und für die „Wohlstand“  in den siebziger Jahren bedeutete, dass der Vorratsschrank voll von Dosen war. Dosengemüse, Dosenchampignons, Dosenspargel. Wir steuerten geradewegs vom Eingemachten in die Konserve.

Gesammelt wurde nie. Nur gekauft.

Beim Beerenpflücken merke ich schnell, welche Blackberries reif sind – das sind die, die sich fast von selbst vom Stachelzweig lösen, und welche noch nicht bereit sind: Sie sind fest und sauer. Nach einer halben Stunde haben wir zwei große Schüsseln voll. Wir beschließen, in drei Tagen wiederzukommen.

Am Abend gibt es Vanille-Eiscreme mit heißer Black-und Blueberry-Sauce. Und vorher: Barbecue-Rippchen. Drei Stunden langsam gebraten fällt das Fleisch fast vom Knochen wie die Brombeeren vom Zweig.

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